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Alaaf zusammen,

am Karnevalsdienstag ist mit unserer traditionellen Nubbelverbrennung vor dem Stollwerck eine wunderbare und erfolgreiche Session der Kinderstunksitzung zu Ende gegangen. Wir bedanken uns bei einem tollen Publikum. Fotos der Session 2010 findet Ihr in Kürze hier.

Wie wir Euch auf dieser Seite berichtet haben, ist mit der Nubbelverbrennung nach 16 Jahren die Geschichte der Kinderstunksitzung erst mal zu Ende gegangen. Was der Kölner StadtAnzeiger am Aschermittwoch zu diesem Thema schreibt, ist allerdings völliger Quatsch. Es trifft uns hart, wenn dort der Eindruck vermittelt wird, wir würden wegen irgendwelcher Streitereien unter Erwachsenen die Kinder im Stich lassen. Die Wahrheit ist: Es gibt keinen Streit mit irgendjemandem und wir haben auch, anders als im StadtAnzeiger dargestellt, nie und nirgendwo Geld gefordert. Eigentlich müssten das die Leute vom Kölner StadtAnzeiger auch wissen. Sie haben ja selber darüber berichtet.

Warum wir aufhören? Es gibt zwei Gründe: Der Aufwand für die Organisation der Sitzung ist mit den Jahren immer größer geworden. Da reicht das Engagement von Eltern und Freunden nicht mehr aus, die vielen Aufgaben zu erledigen. Deshalb müssen in einigen Bereichen mehr Profis ran als bisher. Die kosten mehr Geld, als in unsere Kasse kommt. Aber deshalb die Eintrittspreise zu erhöhen, geht nicht. Dann würde der Besuch der Sitzung für viele Familien mit Kindern zu teuer. Und zweitens: Im Bürgerhaus Stollwerck sind die Arbeitsbedingungen für uns zuletzt immer schwieriger geworden, wir fühlen uns dort nicht mehr willkommen, die Bereitschaft uns zu unterstützen ist spürbar gesunken.

Vielleicht gelingt es in der nächsten Zeit, Bedingungen zu schaffen, unter denen das Projekt weiter laufen kann. Natürlich sind wir ein bisschen traurig. Aber vor allem dankbar, dass wir miteinander und mit unserem Publikum so viel Spaß haben durften.

Macht’s gut!

Das Team der Kinderstunksitzung

PS: Wenn Ihr Bilder von der Nubbelverbrennung sehen wollt: Den Bericht des WDR-Fernsehens in der „Lokalzeit Köln“ findet Ihr auf der Mediathek-Seite bei wdr.de